TAG DER ARBEIT
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TEXT IN ARBEIT
HUNDERT TAGE WAHNSINN
Alles ganz normal geworden
Am gestrigen Samstag kam es im Tiergarten in Berlin auf dem CSD, dem jährlichen Fest der bunten Community, zu einer Gewalttat. Es soll, bisher ein Todesopfer und etliche Schwerverletzte geben. Aktuell seien 29 zum teil schwer verletzte Personen zu beklagen. Was war passiert? Ich versuche mal, relativ neutral wiederzugeben, was derzeit an Verlautbarungen über das Drama im medialen Umlauf ist.
Dabei schaue ich über den Elefanten im Raum hinweg. Ich brauche, heutzutage einen Elefanten auch gar nicht mehr erwähnen. Über die Farbe seiner Haut oder die Gefährlichkeit seiner Stoßzähne sprechen. Menschen in meiner Realität wissen über Elefanten Bescheid. Die vielen einer anderen Realität, werden ihn erst spüren, wenn er über sie kommt. Sie in voller Wut niedertrampelt, weil sie im Weg stehen.
Also nun: Laut letzter Meldungen soll der 21-jährige deutsche, hier geborene Staatsbürger, Abdul Ballout mit einem Fahrzeug in eine Gruppe von Feiernden gefahren sein. Er sei in der Vergangenheit "durch ein hohes Maß an Straftaten und an Radikalisierung aufgefallen" und es werde ihm eine Nähe zur islamistischen Szene nachgesagt. Er sei noch flüchtig. Es wird polizeilich nach ihm gesucht. Mindestens eine weitere Person soll sich mit ihm im Fahrzeug befunden haben. Nachdem Abdul B. seine "Fahrt" durch den Tiergarten durch ein nichtmenschliches Hindernis gestoppt hatte, soll er sich mittels Einsatzes einer Machete seinen Fluchtweg "frei gemacht" haben.
Reichsflugscheiben über Moskau
Schlagzeile der FRANKFURHER RUNDSCHAU:
"Ukraines neue Geheimwaffe: FP-9-Rakete soll Moskau erreichen – mit fast 8000 Kilometern pro Stunde"
Als ich diese Nachricht eben las, kam mir der befremdliche Gedanke, dass Berlin womöglich Zugriff auf bisher verschwiegene Restbestände von V-1 und V-2-Raketen des 3. Reichs hatte und diese für den Endsieg an die Ukraine lieferte. Denn die neue, "geheime Wunderwaffe" der Ukraine, die FP-9-Rakete, die mit 8000 km/h Moskau zerstören soll, sieht Werner v. Brauns NAZI-Raketen ja schon irgendwie zum Verwechseln ähnlich.
Zu welchen militärischen Leistungen die Ukraine in der Lage sein könnte, sollte das 4. Reich auf die noch in Neu-Schwabenland in der Südarktis gelagerten Bestände von Reichsflugscheiben zugreifen und diese im glorreichen Kampf gegen das Böse zur brüderlichen Unterstützung ausliefern, daran mag man gar nicht erst denken. Der Russe sollte sich wirklich in Acht nehmen.
"Deutschland muss an diesen Innovationen teilhaben" fordert übrigens die CSU in Hinsicht auf die in den letzten Jahren gemachten Fronterfahrungen des ukrainischen Militärs. Diese Forderung von Alexander Hoffmann ist, dem täglichen Wahnsinn entsprechend, bestätigt. Und, nicht unwichtig, für den kommenden, letzten Kampf gegen das Böse im Osten, fordert der Politiker zudem eine Gegenleistung für die Bundeswehr. Kiew solle sich doch vertraglich verpflichten, bei all den Waffen und der immensen Kohle, die Deutschland zur Verfügung stellt, ihr, in vielen Kämpfen der letzten vier Jahre erprobtes Drohnen-Know-how zu teilen.
HINWEIS: Dieser Text ist überspitzte Satire und reinstes Geschwurbel. Natürlich gibt es weder ein "4. Reich", noch Reichsflugscheiben in der Südarktis! Einen "glorreichen Kampf gegen das Böse" schon gar nicht.
TRAUMATISMUS
06:22 Uhr. Kurz die Lage zum dritten Tag des Wahnsinns. Das Wetter ist trübe. Kein Regen. Keine Sonne. Der Kaffee schmeckt. Ist nicht immer so. Die Milch ist mit dem Handquirl geschäumt. Der Zucker unraffiniert braun. Ich sitze vor dem Monitor. Na, dann. Kann losgehen. Doch bevor ich mich im Netz durch die Aufgeregheiten des Tages klicke muss ich mal kurz was zu traumatisierten Menschen loswerden.
In letzter Zeit gab es im vergehenden Heimatland mehr Gewaltdelikte mit Todesfolge. Von einem psychisch erkrankten, in seinem Heimatland "traumatisierten Mann" getötet zu werden, ist zur Tagtäglichkeit geworden. Allein in Trier wurde die letzte Woche ein 22-jähriger Student auf offener Straße erstochen und eine 29-jährige Studentin tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Ein Gewaltdelikt wird nicht ausgeschlossen. Presse, Medien und Politik berichteten wenig bis nicht, und wenn, lokal. Das wird heute eben so gehalten. Bei durchschnittlich 80 Messerangriffen am Tag ist das Schlachten der heimischen Bevölkerung zur übersehbaren Normalität verkommen. Nur ein erstochenes Zufallsopfer mehr. Den Medien und Politik kaum die Rede wert. Sei denn, es trifft, wie in Trier geschehen, den Sohn einer seit Jahren ehrenamtlich für die CDU arbeitenden Politikerin.
Mein Beileid an die trauernden Eltern von Marius. Meine Kritik an die Partei und der ehemaligen Kanzlerin, die mitverantwortlich für die seit 2015 entstandenen Zustände im Land sind. Dem Land der offenen Grenzen und bunten Willkommenskultur. Einem Land, in dem die grüne Politikerin Katrin Göring-Eckardt vor Jahren öffentlich erklärte: "Deutschland wird bunter werden. Ja, wie toll ist das! Das haben wir uns immer gewünscht. Wahrscheinlich wird es auch religiöser werden. Na klar. Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich sag' Euch eins: Ich freu mich drauf!"
Ich habe mich nicht auf die zu erwartenden Veränderungen gefreut. Hatte ich doch schon 1991 die Aussage des grünen EU-Politikers Daniel-Cohn-Bendet wohl zur Kenntnis genommen. „Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.“
Das lasse ich mal so stehen. Man kann über die GRÜNEN vieles sagen, doch sie sprechen frei heraus, was sie meinen und vorhaben. In der Tat, unsere Zivilgesellschaft wird täglich aufs neue ausgehandelt. Deutschland hat sich merklich verändert. Die einen freut dies ungemein, viele weniger, und manche gar nicht mehr.
Traumata hin, psychische Erkrankung her. Ich verstehe nicht, dass sofort nach einer Bluttat der, oder die Täter, zumeist aus muslimischen Ländern stammend, oft ohne Aufenthaltserlaubnis, eine psychische Erkrankung attestiert wird. So, dass diese nicht in ein Gefängnis kommen, oder in ihr Heimatland zurückkehren müssen, sondern in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Vielleicht, weil sie Stimmen hörten. Ihr Gott dies befahl oder das Morden "Ungläubiger" wie aus heiterem Himmel über sie kam.
Es fällt mir schwer, akzeptieren zu müssen, dass ausländische Gewalttäter in dem Land, das ihnen Schutz gewährt, sie nährt und umsorgt, morden und vergewaltigen, weil sie in ihrem Heimatland traumatische Erfahrungen gemacht hätten. Durch erlittene Gewalterfahrungen psychisch erkrankt seien. Mag sein, das einige. Das will ich nicht bestreiten. Aber doch nicht alle!?
Sollte das so sein, hätte Deutschland nach dem Krieg ein Land aus purer Gewalt und fließendem Blutes sein müssen. Damals schon, als vierzehn Millionen traumatisierte Menschen nach West- und Mitteldeutschland flüchteten, und weitere Millionen deutscher Soldaten die bis zur Mitte der Fünfzigerjahre aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrten. Oder nicht?
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19. September 2026: TRAUERWACHE DEUTSCHLAND in Frankfurth a.M.
AKTIVIERUNG DER FEINDSTAATSKLAUSEL MÖGLICH?
Oha, heute Morgen habe ich verschlafen. Kann passieren, wenn in der Nacht ausnahmsweise einmal keine Hubschrauber oder Düsenjets über das Haus krachen, um dem schlafenden Volk Kriegsbereitschaft zu verdeutlichen. Da ruht die arme Bürgerseele dann mal und pennt durch bis sieben.
Tja, der Krieg an der wiedereröffneten Ostfront ist in das fünfte Jahr übergegangen. Bald wird er länger als der Zweite Weltkrieg dauern. Dem Wertewesten freien Afghanistanabenteuer ohne Ergebnis. Dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO im Kosovo 1999 ohne Frage. Wie auch immer. Krieg ist scheiße. Krieg ist das größte Arschloch von allen. Und alle scheinen mitzumachen. Wie sonst ist es zu verstehen, dass dieser Tage alle gegen Rechts und AfD demonstrieren, aber kaum noch jemand gegen Krieg? Weil der auf der Straße gegen das sinnlose Töten Demonstrierende nicht in Verdacht geraten will, rechts zu sein? Sich mehr Sorgen darüber macht, als "Putinversteher" und "Russenfreund" diskreditiert zu werden, als vor dem Ende der Welt? Meine Güte, was für eine entrückte Welt.
Im Netz alternativer Welten übertreffen sich derzeit bekannte bis unbekannte Personen mit regelrechten Untergangsszenarien. Russland würde sich genau merken, wer denn da die Ukraine mit Waffen und Know-how unterstütze. Und sehr genau eben Deutschland. Das schon mehrmals, das Fell des russischen Bären zu erlegen versuchte. Ein neues Deutschland, woker Nation, das nicht nur Waffen, Drohnen und militärisches Material in großen Mengen liefere, sondern auch auf Kriegswirtschaft umschalte. Das auf seinem Gebiet eine Waffenfabrik nach der anderen baue, um das Material liefern zu können, das es brächte, der Ukraine den entscheidenden „Vorteil“ zu liefern. Den Sieg zu ermöglichen.
Mehr als hundert Ziele auf deutschen Gebiet sollen es sein, die auf der taktischen Abschussliste des Bösen stehen. Und bevor es hundert mal knallt, soll in diesem Zusammenhang zuvor die Feindstaatsklauselkarte gezogen werden. Verschwörungstheoretiker und rechte Schwurbler gehen davon aus, dass mit Deutschland seit 1945 kein wirklicher Friedensvertrag abgeschlossen worden wurde und Russland inzwischen ausreichend Grund hat, der wiedererwachten, deutschen Kriegslust entgegenzuwirken. Ding-Dong, Halleluja.
Wir dürfen also gespannt bleiben. Was da vielleicht noch auf uns zukommen mag, wenn der eingeschlagene, deutsche Weg weitergeführt wird. Hoffen wir, dass es weder Drohnenschwärme und Raketen, noch Angriffe auf landesweite Versorgungssysteme sind. Wäre doch schade, wenn ich morgen mein Geschreibsel nicht fortführen kann, weil nicht nur der Strom weg ist. Hier und anderswo.
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"MÄNNER GEHEN ARBEITEN - FRAUEN KRIEGEN KINDER!"
So war es zu lesen. Mit Ausrufezeichen. In meinem Traum letzte Nacht. In diesem wurde mir diese zutiefst verabscheuungswürdige Aussage auf einem blau-weißen Aufkleber vors Gesicht gehalten. Was für ein Albtraum.
Wir alle wissen inzwischen, dass nicht nur Frauen Kinder bekommen. Auch Männer sollen gebären. Seit geraumer Zeit zumindest. Die menschliche Evolution hat anscheinend und irgendwie in den letzten Jahren diesen Sprung zur geschlechterübergreifenden Gebärfähigkeit vollbracht. Und daher, holterdiepolter, bekommen heute eben auch sich als solche definierende Männer Kinder. Frauen natürlich auch weiterhin. Und alles dazwischen. Denn, wie wir seit Jahren von studierten Leuten beigebracht bekommen, gibt es nicht allein nur zwei Geschlechter. Es soll, ich weiß nicht wie viele, ich habe nun mal nicht studiert, weitere geben, außer Frau und Mann. Doch zum Albtraum der letzten Nacht.
In diesem arbeitete ich in einem Bergwerk für Kohleabbau, das justament, gerade als ich ankam, auf dem Weg zur Kantine, in die Luft gesprengt wurde. Einfach so. Peng. Mit großem Knall, Getöse und viel dunklem Rauch in der Luft. Ähnlich wie modernste Kraftwerke in Deutschland zur Rettung des Klimas und der Welt im Allgemeinen. In die Wege geleitet und bejubelt, nicht allein von grünen Spitzenpolitikern. Pardon. Es muss, selbstverständlich, Politiker*innen heißen. Unabhängig vom Geschlecht. Sonst diskriminiere ich. Oder irgendwas in der Art. Es ist heutzutage eben schwierig geworden, sich ordnungsgemäß auszudrücken. Für einen alten, weißen Mann wie mich. Der, so gelesen, zu blöd für die bessere, neue Welt ist.
Bis morgen früh. So gegen sechs. Und schlaft recht gut.
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