Alles ganz normal geworden
Am
gestrigen Samstag kam es im Tiergarten in Berlin auf dem CSD, dem
jährlichen Fest der bunten Community, zu einer Gewalttat. Es soll,
bisher ein Todesopfer und etliche Schwerverletzte geben. Aktuell seien 29 zum teil schwer verletzte Personen zu beklagen. Was war passiert?
Ich versuche mal, relativ neutral wiederzugeben, was derzeit an Verlautbarungen über das Drama im medialen Umlauf ist.
Dabei
schaue ich über den Elefanten im Raum hinweg. Ich brauche, heutzutage
einen Elefanten auch gar nicht mehr erwähnen. Über die Farbe seiner Haut oder die Gefährlichkeit seiner Stoßzähne sprechen. Menschen in meiner Realität
wissen über Elefanten Bescheid. Die vielen einer anderen Realität, werden
ihn erst spüren, wenn er über sie kommt. Sie in voller Wut niedertrampelt, weil sie im Weg stehen.
Also nun: Laut letzter Meldungen soll der 21-jährige deutsche, hier geborene Staatsbürger, Abdul Ballout mit einem
Fahrzeug in eine Gruppe von Feiernden gefahren sein. Er sei in
der Vergangenheit "durch ein hohes Maß an Straftaten
und an Radikalisierung aufgefallen" und es werde ihm eine Nähe zur
islamistischen Szene nachgesagt. Er sei noch flüchtig. Es wird
polizeilich nach ihm gesucht. Mindestens eine weitere Person soll sich
mit ihm im Fahrzeug befunden haben. Nachdem Abdul B. seine "Fahrt" durch den Tiergarten durch ein nichtmenschliches Hindernis gestoppt hatte, soll er sich mittels Einsatzes einer Machete seinen Fluchtweg "frei gemacht" haben.
Abdul,
22 Jahre alt, war ein mehrfach vorbestrafter Gewaltstraftäter. Er fiel
auf durch islamistisches "Gedankengut". Soll kurz vor der Bluttat dieses
angekündigt haben. Abdul B. stand unter behördlicher Beobachtung. Es
war bekannt, dass er zu schweren Gewalttaten neigt, zu diesen fähig ist und kommenden Montag zu einem weiteren Reradikalisierungsgespräch geladen ist. Es war bekannt, dass er sich öffentlich zum IS bekannt hatte, für diesen kämpfen wollte. Und trotz allem: Abdul war auf freiem Fuß. Er kann nicht abgeschoben werden, da "deutscher Staatsbürger" libanesischer Abstammung. Dort, wo seine Mutter heute lebt.
Da
könnte schon manch Bürgerlein auf den Gedanken kommen, dass der Staat
mit seinem Gewaltmonopol ein klein wenig fahrlässig umzugehen scheint. Wie
dem auch sei.
Deutschland hat ein Problem mit islamistischem Terror. Mit einer im Land
lebenden Minderheit neuer deutscher Staatsbürger muslimischen Glaubens,
welche seine angestammte Bevölkerung, seine Kultur und verbliebene,
christliche Werte nicht anzunehmen bereit ist. Diese mit Gewalt
bekämpfen. Doch der deutsche Staat, seine
Behörden, steuerfinanzierte NGOs und zuständige "Hilfsinstitutionen"
haben Elefantenallergie. Oder sie schauen absichtlich in die falsche
Richtung. Aus Angst, wegen "Islamismuskritik" von linker Seite und unterwanderten Medien
in Verdacht zu geraten und "abgesägt" zu werden, da sie dann der Agenda im
Wege stehen. Würden Verschwörungstheoretiker und Rechtsextreme
behaupten. Ich natürlich nicht.
Ich für meinen Teil
erschrecke inzwischen täglich mehr über meine Abgestumpftheit bei Attentaten und täglichen Tötungsdelikten. Kaum das mich noch der Schmerz erreicht. Allein
letzte Woche soll es
mehr als achtzig Messerangriffe gegeben haben. Ob nun in einer Woche
oder täglich, ist dies wichtig ob der Grausamkeiten? Neun oder zehn Menschen
sollen
getötet worden sein. Mehr oder weniger. Auch hier scheint die Anzahl der Getöteten im Bewusstsein der Bevölkerung nicht anzukommen. Doch wir
wissen, es kann heute einen jeden unter uns erwischen. Ob auf dem Bahnhof, beim Spaziergang im Park oder auf dem Weg zu Freunden. Es passiert halt. Einfach so. Eine weitere Einzeltat. Tja. Jetzt sind
sie eben da. Die Täter von heute. Teil der vielen, die seit zehn Jahren ins Land kamen und kommen werden. Die nach mindestens drei
Jahren Aufenthalt im Land zu Deutschen gemacht werden. Dann sind es Deutsche, die alles deutsche hassen und verachten. Nicht zu vergessen die vielen, mit Migrationshintergrund als Deutsch geboren doch generationsübergreifend sich weigern Sitten, Kultur, christiche Werte und gesellschaftliche Regeln zu tolerieren.
Die angepassten Deutschen
scheinen stumpf gegenüber muslimischer Gewalt geworden zu sein. Zählen
ihre täglichen Opfer länger schon nicht
mehr. Aus Furcht, in Verdacht zu geraten. Aus Angst, gegen Regeln zu
verstoßen. Unfähig gemacht, die in Bewegung geratene Herde Elefanten
aufhalten zu können. Es kann halt nicht
aufgehalten werden, was man verweigert zu erkennen. Lieber verbeißen sie
sich in einem ideologisch gelenkten Kampf gegen Rechts. Wie Volker Pispers schon sagte: „Wenn man weiß, wer der Feind ist, hat der Tag Struktur.“
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